Der Vizehessenmeister im Bergzeitfahren kommt vom RVW Gambach. Jonas Kahler hat beim Eliterennen am Samstag, 14. August, am Eisenberg bei Kirchheim in der Gesamtwertung den dritten Platz belegt. Schneller als Kahler waren lediglich Simon Betz aus Baden-Württemberg und der zweiplatzierte Sebastian Schaub, gebürtiger Hesse und Profi beim amerikanischen Team Illuminate. In der Hessenwertung wurde Kahler so hervorragender Zweiter. „Die Herausforderung ist, dass Du am Anfang nicht zu weit über deine angepeilte Leistung gehst, damit du hinten raus noch Körner hast“, so Jonas Kahler, „Das ist mir ganz gut gelungen“. Das Bergzeitrennen ging über 5100 Meter mit etwa 330 Höhenmetern und einer maximalen Steigung von 13 Prozent. Der Eliteamateur vom RVW legte die Strecke in 13 Minuten und 59 Sekunden zurück. „Durchschnittlich hatte ich etwas über 400 Watt auf dem Pedal, das war mein eigentliches Ziel“, sagt Kahler mit etwas Stolz. Er fährt seit dieser Saison für die Gambacher, ist 27 Jahre alt und kommt aus Steinfurth. Wichtig ist ihm noch, seine Mitstreiter zu erwähnen: „Ab der Hälfte habe ich Kraft daraus gezogen, dass ich Freunde hatte, die mich angefeuert haben“. Unter anderem waren Julia Sust und Michael Seidl-Streb von Triathlon Wetterau ebenfalls nach Kirchheim gereist. Sie belegten beim Jedermann-Rennen hervorragende Plätze (Just 1. Platz Jedermann Frauen, Seidl-Streb 1. Platz Jedermann Senioren II) und wurden mit Medaille und Aahler Worscht geehrt.

Jonas Kahler (3.v.l.) auf dem Treppchen als Dritter der Gesamtwertung
Jonas Kahler (3.v.l.) auf dem Treppchen als Dritter der Gesamtwertung
Hallo zusammen,
wir waren länger nicht beim Napoleonstock und da holen wir das am kommenden Donnerstag nach. Die schnellen Gruppen können evtl. bei der Rückfahrt noch die Schwenker über Dornholzhausen und/oder Grüningen einbauen. Und die nicht ganz so schnellen sollten auf die Uhr achten, denn um 20:36 ist in Butzbach Sonnenuntergang.
                                                                                 
Streckenplan:
Napoleon-Lasso (49 Km, 580 Hm):       
                                                                                
  4   Holzheim
  8   Langgöns 
12   Dornholzhausen 
14   Niederkleen 
17   Oberkleen 
20   Napoleonstock 
       (geradeaus ! )
23   Oberwetz
26   Volpertshausen 
       (im Ort rechts abbiegen)
28   Vollnkirchen 
30   Napoleonsstock 
33   Oberkleen 
36   Niederkleen 
40   Langgöns 
44   Holzheim 
49   Gambach 

Insgesamt 43 Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer nahmen an der virtuellen „RVW-Sommertour Teil 2“ teil, die überall und egal mit welchem Fahrrad gefahren werden konnte. Die Teilnehmenden konnten die Höhe des Startgeldes selbst bestimmen und so kamen insgesamt 1.090 € zusammen. Die Summe konnte der RVW Gambach als ausrichtender Verein vor kurzem 1:1 an Frank Metz vom Vorstand des Ortsvereins Münzenberg des Deutschen Roten Kreuz weitergeben. Mit dem Geld soll sich an einem Projekt zum Aufbau einer ganztägige Ferienbetreuung an zwei Schulstandorten im Ahrtal durch pädagogische Fachkräfte inkl. Abholung- und Bring-Dienst, Sicherstellung der Verpflegung etc. beteiligt werden.

Barbara Schmidt-Hofmann (links) und Ralf Frenger vom RVW Gambach (rechts) übergeben den Spendenscheck an Frank Metz (Mitte) vom DRK Vorstand.

Die Teilnehmenden haben bis dato insgesamt 2.265 Kilometer bei fast 20.000 Höhenmetern erradelt. Das entspricht in etwa einer Streckenlänge von Frankfurt bis nach Istanbul. Da noch nicht alle angemeldeten Radler die Tour gefahren sind, die Dateneingabe aber noch bis Ende August möglich ist, könnte die Stecke am Ende vielleicht sogar noch bis Damaskus reichen. Gefreut hat den RVW, dass sich nicht nur sehr viele RVW-Mitglieder an der Spendentour beteiligt haben, sondern sich auch viele Mitglieder anderer befreundete Vereine sowie Freizeitsportler aus der Region aufs Rad geschwungen haben, um etwas Gutes zu tun. Sogar aus Leipzig war ein Starter vom Team Erdinger Alkoholfrei dabei.

Thomas Fomferra vom RVW Gambach ist mit 300 km die längste Tour gefahren. Gestartet wurde in Gambach um 6:00 Uhr morgens, die Tour ging Richtung Norden über Marburg in den Nationalpark Kellerwald-Edersee und vom Edersee östlich über Alsfeld wieder zurück nach Gambach. Dort kam er gegen 20:00 Uhr an, was also ca. 14 Stunden unterwegs und bezwang dabei knapp 3.000 Höhenmeter. Auf seiner Tour wurde er von zwei weiteren Vereinsmitgliedern begleitet und zwischendurch gab es etappenweise Support durch Vereinskameraden, die entweder per Campingbus für ein dringend benötigtes warmes Essen gesorgt haben oder die Gruppe für einige Kilometer fahrradfahrend begleitet haben.

Der RVW möchte sich hiermit ganz herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Spendentour bedanken.